Störfelder im Kiefer und tote Zähne

Viele Patienten kommen zu uns mit systemischen Leiden, einem allgemeinen Unwohlsein und der Frage, wo diese Strömungen im Körper herkommen können. Oft werden sie als energetische Strömungen beschrieben, manchmal auch als Beschwerden, die sich nicht richtig deuten lassen. In diesem Zusammenhang sind Zahnärzte nicht unbeteiligt. Es gibt kaum eine andere Fachrichtung, die tote Strukturen im Körper belässt. In anderen Bereichen würde kaum diskutiert, ob solche Stoffe im Körper bleiben sollten. Sie würden entfernt.

Genau hier setzt die biologische Zahnmedizin an. Es geht um die Frage, ob im Kiefer Strukturen vorhanden sind, die den Organismus dauerhaft belasten und ob das Immunsystem über lange Zeit kompensiert, bis es irgendwann nicht mehr puffern kann.

Was gemeint ist, wenn von Störfeldern gesprochen wird

In der Zahnmedizin gibt es Situationen, in denen tote Strukturen im Mund verbleiben. Das kann ein toter Zahn sein. Das können Areale nach einer Weisheitszahn Extraktion sein. Es können auch Veränderungen im Kiefer sein, die als Störfelder beschrieben werden. Viele Patienten wissen nicht, ob tote Zähne vorhanden sind oder ob nach früheren Eingriffen Bereiche zurückgeblieben sind, die weiterhin Probleme machen.

Ein typisches Beispiel sind Veränderungen nach einer Weisheitszahn Entfernung, bei denen in der Kieferhöhle Bereiche zurückbleiben können, die im biologischen Kontext kritisch bewertet werden. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Nicos. Gemeint sind auffällige Bereiche im Kiefer, die sich in der normalen Routine oft nicht klar zeigen und die dennoch eine Rolle spielen können, wenn Beschwerden unklar sind.

All diese Stoffe und Strukturen können dazu führen, dass das, was immunologisch gepuffert werden kann, irgendwann zum Überlaufen kommt. Dann entsteht oft dieses chronische, abgeschlagene Gefühl. Nicht zwingend als akuter Schmerz am Zahn, sondern als diffuse Belastung im System.

Tote Zähne als dauerhafte Quelle von Belastung

Tote Zähne sind ein zentrales Thema. Ein toter Zahn kann nach außen ruhig wirken, ohne klare Beschwerden im Mund. Trotzdem ist das Gewebe nicht mehr vital. In der biologischen Betrachtung ist entscheidend, dass tote Zähne jeden Tag Schwefelverbindungen abgeben können. Die Fachworte dafür sind Mercaptan und Thioether. Diese Stoffe werden im Sprachgebrauch auch als Leichengifte beschrieben.

Bei manchen Menschen kann der Körper das lange kompensieren. Ein Teil der Immunressourcen puffert das weg. Genau deshalb gibt es Patienten, die viele tote Zähne im Mund haben und scheinbar keine Beschwerden zeigen. Gleichzeitig gibt es Patienten, bei denen schon wenige solcher Belastungen reichen, um Symptome auszulösen.

Warum das so ist, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt achtzigjährige Patienten mit vielen toten Zähnen und ohne spürbare Symptome. Und es gibt deutlich jüngere Patienten, bei denen der Körper früher reagiert. Das macht die Diagnostik so wichtig, weil nicht jeder Zahn automatisch entfernt wird, nur weil er devital ist. Die Frage ist, ob dieser Zahn in diesem Körper, in dieser Situation, zum Problem wird.

Wenn Beschwerden nicht eindeutig sind: Strömungen, Symptome und Messbarkeit

Viele Patienten beschreiben Strömungen, die sich nicht richtig deuten lassen. Dazu kommen Beschwerden, die nicht sauber zugeordnet werden können. Genau diese Fälle führen oft in die biologische Diagnostik, weil klassische Muster nicht greifen.

Wichtig ist, dass solche Strömungen nicht nur ein Gefühl bleiben müssen. Sie sind messbar. Es gibt Laborwerte. Es gibt Befunde, die sichtbar gemacht werden können. Die biologische Zahnmedizin arbeitet deshalb nicht nur über Annahmen, sondern über Diagnostik, die eine Entscheidung absichert.

Diagnostik: Bildgebung und Labor, damit es sichtbar wird

Ein wichtiger Faktor ist, dass normale Bildgebung nicht immer ausreicht. Klassische Aufnahmen können Hinweise geben, zeigen aber nicht jede Veränderung sicher. Wenn die zweite Bildgebung nicht mehr reicht, sollte die Praxis in der Lage sein, dreidimensional zu arbeiten.

DVT: digitale Volumentomographie direkt in der Praxis

Dafür wird ein digitales Volumen Verfahren genutzt, ein sogenanntes DVT. Damit kann die Situation im Kiefer detaillierter dargestellt werden. Der entscheidende Punkt ist nicht nur die Aufnahme selbst, sondern dass der Patient das gemeinsam am Monitor sehen kann. Es wird sichtbar, schwarz auf weiß. Das schafft Klarheit, weil diffuse Beschwerden oft erst dann greifbar werden, wenn ein Patient versteht, was im Kiefer tatsächlich zu sehen ist.

Mit DVT lassen sich Störfelder sehr oft besser sichtbar machen als mit zweidimensionalen Bildern. Das ersetzt keine klinische Bewertung, aber es verbessert die Entscheidungsgrundlage deutlich.

Labordiagnostik: Blutwerte und spezifische Marker

Reicht Bildgebung allein? Häufig nicht. Deshalb gibt es eine umfangreiche Labordiagnostik. Hier kann Blut abgenommen werden, um in vielerlei Hinsicht Hinweise zu bekommen. Zusätzlich können Werte herangezogen werden, die in Richtung Schwefelverbindungen und Leichengifte weisen.

Solche Untersuchungen laufen oft über spezialisierte Labore. Entscheidend ist, dass Proben korrekt behandelt und gekühlt transportiert werden, damit Ergebnisse belastbar sind. Wenn diese Diagnostik sauber gemacht wird, entstehen Befunde, die nicht auf Vermutungen beruhen, sondern auf messbaren Daten.

Ziel der biologischen Sanierung: schonend austreiben statt dauerhaft kompensieren

Als biologische Zahnärzte sind wir darauf spezialisiert, solche Strukturen aus dem Körper schonend auszutreiben. Gemeint ist eine Sanierung, die nicht nur lokal denkt, sondern systemisch. Es geht um die Frage, welche Struktur im Kiefer dauerhaft Belastung erzeugt und welche Maßnahmen notwendig sind, damit der Organismus nicht weiter puffern muss, bis irgendwann nichts mehr geht.

Das bedeutet auch, dass jede Entscheidung individuell ist. Bei manchen Patienten wird ein auffälliger Zahn bewertet, wozu er behandelt ist, ob er erhalten werden kann oder ob Ersatz nötig wird, zum Beispiel durch ein Implantat oder eine andere Versorgung. Wichtig ist, dass der Weg nicht nach Schema F läuft, sondern nach Befund, Messbarkeit und Gesamtbild.

Am Ende geht es um Klarheit. Beschwerden, die vorher nicht richtig einzuordnen waren, bekommen eine überprüfbare Grundlage. Und wenn ein Störfeld oder ein toter Zahn als relevante Belastung identifiziert wird, kann die Sanierung so geplant werden, dass sie den Körper entlastet, statt ihn weiter in die Kompensation zu zwingen.

Biologisch. Sicher. Anders.

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